top of page

L'incoronazione di Poppea

by Claudio Monteverdi

2025, M*Halle, Mecklenburgisches Staatstheater, Schwerin

 © Silke Winkler

"Judith Lebiez inszeniert mit großartiger Personenführung Claudio Monteverdis "Die Krönung der Poppea" am Mecklenburgischen Staatstheater. (...) Vieles noch könnte man sagen zu den klugen Details dieses Abends. Vor allem aber begeistert, mit wie wenigen Mitteln hier an einem Haus, das keine echte Alte-Musik-Tradition hat, ein musikgeschichtlich frühes Werk im wahrsten Sinne lebendig wird. Hier wirkt es wie von heute."

Die deutsche Bühne, 12.2025

 

"Großes Theater und rauschende Unterhaltung. (...) Von „fluiden, affektgetriebenen Identitäten“ ist da im Programm die Rede, und in der Tat macht Regisseurin Lebiez aus dieser vom altrömischen Sex and Crime getriebenen Handlung auch einen kleinen Kampf der Geschlechter. Letztlich vielleicht sogar im Sinne ihres Schöpfers (...) Großes Theater, für das Petra Schnakenberg eine Bühnenfläche mit gerade einmal vier geometrischen Figuren geschaffen hat, die vielfach nutzbar sind – vor allem aber reichlich Raum zum Spiel lassen. Und damit auch zur Personenführung, den Lebiez immer wieder geschickt zu nutzen weiß für das Beziehungsgeflecht und das musikalisch-dramatische Wechselspiel."

Nordkurier, 12.2025

"Modern, offen, innovativ (...). In vielen Inszenierungen wird und wurde Poppea als machtbewusste, manipulative Frau dargestellt (...). Für Regisseurin Judith Lebiez eine etwas zu eindimensionale Sicht. (...) Alle Personen in Monteverdis „Die Krönung der Poppea“ - nicht nur das hohe Paar Poppea und Nero - leben mehr oder weniger offen ihre Leidenschaften und Ambitionen aus. Und das vermittelt Regisseurin Judith Lebiez eindrücklich, aber ohne moralische Bewertung. (...) So entstand eine inszenatorisch wie musikalisch quicklebendige und kurzweilige Produktion, die zeigt, wie mit wenigen Mitteln qualitätvolles Musiktheater geboten werden kann."

Deutschlandfunk, 12.2025

"Der große Antagonismus zwischen Vernunft und Tugend sowie Leidenschaft und Rausch ist zeitlos – angesichts einer turbulenten Weltlage aber auch brandaktuell, wie die Schweriner Inszenierung andeutet, ohne moralisierend zu werden. So oszilliert der Abend zwischen psychologischer Nabelschau und machiavellistischer Gegenwartsdeutung (...). Das Publikum in der ausverkauften M*Halle goutierte die Premiere mit lautem und lang anhaltendem Applaus."

​Kulturkompass, 12.2025
 

Cast: Anna Cavaliero, Laila Salome Fischer, Gala El Hadidi, Sandro Rossi, Federica Moi, Brian Davis, Anne-Aurore Cochet,

Ascelina Klee, Sebastian Köppl

Set and Costumes: Petra Schnakenberg

Light: Christophe Forey

bottom of page